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Es geht um Erfahren - darüber Nachdenken - Vergleichen mit Bekanntem - neue Erfahrungen sammeln. 

Wie wir Interreligiösen Dialog verstehen und welche Ziele wir mit unseren Angeboten verfolgen:

  • Im interreligiösen Dialog gehen wir davon aus, dass jede Religion die Welt von ihrer jeweiligen „Sinnmitte“ her versteht und deutet. Um die anderen zu verstehen, muss man sich auf deren Sichtweise einlassen. Diese muss man nicht übernehmen, aber es lohnt sich, nach den Gemeinsamkeiten von Religionen zu suchen, z.B. gemeinsame ethische Überzeugungen, die eine Grundlage bieten, für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten.
  • Beim interreligiösen Dialog geht es nicht um die Verwischung der Unterschiede zwischen den Religionen, jede Religion bleibt im Kern wie sie ist.
  • Ebenso hat interreligiöser Dialog nicht die Mission als Ziel.
  • Es geht vielmehr darum, einen Beitrag zum friedlichen Miteinander von Menschen mit unterschiedlicher Religionszugehörigkeit zu leisten.
  • Die entsprechende Selbstdarstellung von Religionen führt dabei zu einem adäquaten Verständnis der jeweiligen Religion und baut Vorurteile und Missverständnisse ab, die es zuhauf gibt.
  • Zudem lebt interreligiöser Dialog neben dem Wissenserwerb über andere Religionen vor allem von der Begegnung mit Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit.

Literaturhinweis: Rötting, Martin / Sinn, Simone / Inan, Aykan (Hg.) (2016): Praxisbuch Interreligiöser Dialog. Begegnungen initiieren und begleiten. Sankt Ottilien.